Kaiserschmarrn Der beliebte Klassiker

Ein frischer Kaiserschmarrn gehört zum Urlaub in Österreich einfach dazu. Nicht ohne Grund zählt die beliebte Süßspeise zu den meistbestellten Gerichten auf den über 60 Hütten der Region.

Ob Groß oder Klein – ein frischer Kaiserschmarrn kommt bei allen Pistenflitzern gut an und überdauert in seiner Beliebtheit die letzten Jahrzehnte. Schon als in den 70ern knallige Farben und Vokuhilas die Pisten beherrschten, in den 80ern zu Modern Talking gewedelt wurde und in den 90ern der Walkman zur Skiausrüstung zählte – beim Einkehrschwung wird seit jeher immer wieder gern zur Kaiserschmarrn-Gabel gegriffen. … Viel Vergnügen! 

Wie kam der Schmarrn eigentlich zu seinem Adelstitel?

Der wohl populärsten Überlieferung zufolge wurde der Kaiserschmarrn in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts am Hof von Kaiser Franz Joseph I. kreiert. Man erzählt, dass ein Küchenchef eine Palatschinke* etwas zu sehr zerriss – ein vermeintliches Missgeschick, das aber dem Kaiser so gut schmeckte, dass er dem Gericht seinen Namen gab. 

Andere wiederum behaupten, dass es im Alpenraum schon seit jeher Tradition ist, aus Milch, Eiern, Mehl und Trockenfrüchten einen Schmarrn zu zaubern. Als Kaiser Franz Joseph in den Bergen unterwegs war und zur Rast einen solchen aufgetischt bekam, hätte ihm die Bäuerin und Hüttenwirtin mit dem Namen „Kaiserschmarrn“ schmeicheln wollen. 

Uns ist es einerlei, wie der Kaiserschmarrn zu seinem Namen kam. 

Zutaten

  • 4 Eier 
  • 125 g Mehl 
  • 125 ml Milch 
  • 1 Prise Salz 
  • 40 g Zucker 
  • 4 EL Butter 
  • 1 EL Puderzucker zum Bestreuen

    je nach Belieben gerne auch Beeren oder Rosinen mit einarbeiten

Und so geht’s: 

1. Eier trennen, das Eigelb mit Mehl, Milch und Salz zu einem glatten Teig verrühren.

2. Eiweiß zu einem festen Schnee schlagen und unter den Teig heben. Sofern gewünscht Rosinen oder Beeren dazu geben.

3. 2 Esslöffel Butter in die Pfanne geben und den Teig einfließen lassen. Bei mittlerer Temperatur langsam braten und mit einem Pfannenwender zerstückeln. Nach und nach die restliche Butter sowie den Zucker hinzugeben. Eventuell mit Rum flambieren. Die Teigstücke fertig backen.

4. Mit Puderzucker bestreuen und je nach Geschmack mit Zwetschkenröster oder Apfelmus genießen.

 

Mahlzeit! -und wenn man die Augen schließt, sieht man das Bergpanorama, die weißen Gipfel, die strahlende Sonne und die gemütlichen Hüttenliegestühle direkt vor sich! 

 

Bildquellen: saalbach.com