Hotel Eggerhof

Ein erhellender Brauchtum in der Weihnachtszeit

Heilige_Lucia

Lucia, die Lichtvolle, passt wunderbar in die kürzesten Nächte des Jahres und in die Weihnachtszeit. Licht steht für die Freude aufs Christkind. Ihr Tag ist der 13. Dezember.

Lucia von Syrakus (Sizilien) ist zu Zeiten der Christenverfolgung 303 einen Märtyrertod gestorben und seither eine der beliebtesten Heiligen. Sie soll ihr ganzes Vermögen verwendet haben, um Bedürftige und untergetauchte Christen mit Lebensmitteln zu versorgen. Um in der Dunkelheit den Weg zu finden und trotzdem die Hände frei zu haben, soll sie einen Lichterkranz am Kopf getragen haben.

Lucia wird in vielen Teilen der Welt gefeiert. In Italien wurde ihr sogar ein Volkslied „Santa Lucia“, gewidmet. In Schweden ziehen die Mädchen am Morgen des 13. Dezember mit weißem Gewand und einer Krone aus brennenden Kerzen auf dem Kopf singend von Zimmer zu Zimmer, wecken ihre Eltern und Geschwister und verteilen Weihnachtsplätzchen.

Im Bayrischen Wald und in Osteuropa kennt man auch die dunkle Seite und spricht von der Luz als hexenartiger Nachtgestalt. Der Festtag der Lucia war im Mittelalter in einigen Gegenden der Kinderbeschenktag für Mädchen, während der Nikolaus die Geschenke für die Buben brachte.

Luciaweizen

Lucienweizen
Ein anderer Brauch ist es, Weizenkörner auf einen flachen Teller zu streuen, mit Wasser zu begießen und an einem geschützten Ort warm zu stellen. Ist zu Weihnachten die Saat aufgegangen und bildet sie einen dichten grünen Busch, sieht man im ihm einen Hinweis auf das „Licht der Welt“, eben Christus, und stellt eine Kerze auf diesen Teller.

Quelle: http://www.advent-austria.at
Bilder-Quellen: http://www.betet.info, http://austria-forum.org