Hotel Eggerhof

Die närrischste Zeit des Jahres - Der Fasching

Fasching 2014

Zwischen närrischem Treiben und Jahrhunderte alter Tradition: In der fünften Jahreszeit – dem Fasching. Mit dem Fasching wird nicht nur der letzte Höhepunkt des Winterbrauchtums eingeläutet, mit dieser Tradition werden die bösen Dämonen vertrieben und man erbittet Fruchtbarkeit und reiche Ernte. Die Tradition des Faschings geht bis auf die Keltenzeit zurück.

Die bekannteste Faschingstradition ist mit Sicherheit, das Schlüpfen in allerlei lustige Kostüme. Diese Tradition wird auch im Eggerhof jedes Jahr hochgehalten.

Das Wort Fasching kommt vom althochdeutschen Wort vaschang. Dies bedeutet Ausschenken des Fastentrunkes vor dem Aschermittwoch. Mit dem Aschermittwoch beginnt die 40-tägige Fastenzeit. Natürlich wollten die Menschen vor der langen Fastenzeit noch einmal so richtig ausgelassen sein. Daran hat sich bis heute nichts geändert. Maskenbälle, Umzüge und lustiges
Treiben prägen die Faschingszeit.

Verschiedene Faschingstraditionen aus Österreich

  • Das „Aperschnalzen“ ist ein aus der kunstvollen Handhabung der Peitschen entsprungener Brauch, der aus Zeiten stammt, in denen der Umgang mit Tieren wesentlich den Alltag prägte. Fuhrleute, Bauern und Viehhirten erlangten große Fertigkeit im Umgang mit Peitschen und führten diese auch bei besonderen Anlässen im Wettbewerb vor. Zudem bestehen die Deutungen, dass durch das laute Knallen der Peitschen der Winter vertrieben und der Frühling und die unter der Schneedecke liegende Saat zu neuem Leben erweckt werden sollte. So leitet sich die Bezeichnung „Aper“ auch von dem althochdeutschen Wort „aprir“ – „schneefrei“ – ab.
  • Zum Fasching war es Brauch, daß am Faschingssonntag oder Faschingsdienstag nach dem Spätgottesdienst auf dem Kirchplatz die Faschingspredigt gehalten wurde. In dieser Predigt wurden alle Ereignisse des abgelaufenen Jahres zusammengefaßt und der Öffentlichkeit in scherzhafter oder spöttischer Form vorgetragen. Es war daher jeder Einwohner bestrebt, sich so zu verhalten, daß er den Faschingspredigern ja keinen Anlaß für ihre Predigt gab.
  • Am Faschingsdienstag wurde auch der Fasching eingegraben; als Fasching mußte symbolisch ein Betrunkener herhalten, der meistens von einer Hochzeit vom Faschingsmontag (Fraßmontag) übriggeblieben war. Dieser Betrunkene wurde mittels Ziehschlitten, Mistkrippe. oder ähnlichem unter Musikbegleitung und Beteiligung der Bevölkerung zu irgendeiner Grube geführt, versenkt, eingesegnet und als Fasching begraben.